Zögerlichkeiten im Zusammenhang mit Employee Advocacy verringern neu

Mitarbeitende haben oft Bedenken, bevor sie Unternehmensinhalte teilen. Das sind keine Einwände, die man überwinden muss, sondern Signale dafür, was ihnen wichtig ist.

Als Verantwortlicher oder Admin eines Employee-Advocacy-Programms ist es deine Aufgabe, diese Sorgen offen und realistisch anzusprechen. Wenn sich Mitarbeitende wohl und in Kontrolle fühlen, nehmen sie viel eher teil.

Die folgenden Abschnitte zeigen häufige Bedenken, auf die du stoßen kannst, und wie du darauf reagieren kannst.

Für allgemeine Fragen von Mitarbeitenden siehe Häufige Fragen zum Teilen von Unternehmensinhalten.
Für die Vorteile der Teilnahme siehe Warum Teilen wichtig ist (und was du davon hast).

Bedenken: „Das fühlt sich zu werblich an“

Was dahintersteckt

Mitarbeitende wollen nicht das Gefühl haben, Werbung für ihr Unternehmen zu machen oder Inhalte zu teilen, die nicht zu ihnen passen. Es sind schließlich ihre Social-Media-Accounts und ihre Follower.

Wie du darauf eingehst

Fang damit an, dieses Gefühl anzuerkennen. Es ist berechtigt.

Mach klar, dass einige Inhalte das Unternehmen bewerben. Das gehört zum Programm dazu. Aber nicht alle. Die meisten Inhalte sind so gestaltet, dass sie relevant und teilbar über das Unternehmen hinaus sind, zum Beispiel Branchen-Insights, Trends oder Kundengeschichten.

Wichtig ist die Wahlfreiheit. Mitarbeitende entscheiden, was zu ihrer Stimme passt und was nicht. Sie müssen nicht alles teilen.

Bedenken: „Ich will nicht öffentlich posten“

Was dahintersteckt

Mitarbeitende sind oft unsicher, ob sie überhaupt etwas Berufliches auf ihren privaten Social-Media-Kanälen teilen sollen. Dabei geht es meist um Sichtbarkeit, nicht um den Inhalt selbst.

Wie du damit umgehst

Halte es einfach. Teilen muss kein großer Schritt sein.

Die meisten fangen klein an. Sie teilen ab und zu mal etwas, meist mit dem vorgeschlagenen Text, und schauen, wie es sich anfühlt. Es gibt keine Erwartung, regelmäßig zu posten oder eine Präsenz aufzubauen.

Das Selbstvertrauen wächst mit der Zeit. Es muss nicht von Anfang an da sein.

Bedenken: „Was, wenn ich etwas Falsches sage?“

Was dahintersteckt

Mitarbeitende machen sich Sorgen, einen Fehler zu machen oder etwas zu sagen, das sie oder das Unternehmen schlecht dastehen lässt.

Wie du damit umgehst

Nimm den Druck raus. Die Inhalte auf der Plattform wurden bereits geprüft, daher ist es sicher, sie so zu teilen, wie sie sind. Es ist nicht nötig, sie umzuschreiben oder eine starke Meinung hinzuzufügen.

Wenn jemand etwas hinzufügen möchte, halte es einfach. Ein kurzer Kommentar reicht aus.

Erinnere sie auch daran, dass nichts für immer bleibt. Wenn sich etwas später nicht richtig anfühlt, können sie es wieder entfernen.

Bedenken: „Wird das erwartet oder verfolgt?“

Was dahintersteckt

Mitarbeitende machen sich Sorgen, dass ihre Teilnahme überwacht wird oder an ihre Leistung gekoppelt ist.

Wie du damit umgehst

Sei hier direkt. Gerade hier sorgt Unsicherheit für Widerstand. Antworte ehrlich, basierend auf deinem Programm.

Advocacy unterstützt die Unternehmensziele, aber die Teilnahme ist freiwillig. Es ist für Mitarbeitende gedacht, die es nutzen wollen, nicht etwas, das von ihnen erwartet wird.

Metriken werden genutzt, um zu verstehen, wie das Programm insgesamt läuft, nicht um einzelne Personen zu verfolgen oder zu vergleichen.

Setze diese Erwartung früh. Das nimmt Druck raus und schafft Vertrauen.

Bedenken: „Alle teilen dasselbe“

Was dahintersteckt

Mitarbeitende befürchten, dass das Teilen derselben Inhalte wie ihre Kolleg:innen repetitiv oder unecht wirkt.

Wie du damit umgehst

Erkläre, wie Social Media funktioniert. Du siehst die Beiträge deiner Kolleg:innen, weil du mit ihnen verbunden bist. Die meisten in deinem eigenen Netzwerk sind es nicht. Sie sehen nur, was du teilst.

Und wenn derselbe Inhalt öfter auftaucht, fühlt es sich meistens nicht wie eine Wiederholung an. Es verstärkt die Botschaft.

Ein praktischer Tipp: Vermeide es, dieselben Beiträge, die deine Kolleg:innen geteilt haben, stark zu liken oder zu kommentieren, denn das kann die Überschneidung dessen, was dein Netzwerk sieht, erhöhen.

Bedenken: „Für mich ist nichts Relevantes dabei“

Was dahintersteckt

Mitarbeitende sehen keine Inhalte, die zu ihrer Rolle, ihren Interessen oder ihrem Empfänger passen.

Wie du damit umgehst

Betrachte das als nützliches Feedback, nicht als Widerstand.

Wenn sich Menschen in den Inhalten nicht wiederfinden, teilen sie sie nicht. Das ist ein Inhaltsproblem, kein Nutzerproblem.

Ermutige Mitarbeitende, Ideen vorzuschlagen oder Inhalte beizusteuern. Mit der Zeit hilft dir das, einen Feed aufzubauen, der für verschiedene Rollen relevanter und nutzbarer ist.

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