Employee Advocacy ist darauf ausgelegt, zuerst für die Mitarbeitenden einen Mehrwert zu schaffen. Wenn das gelingt, entsteht auch ein Mehrwert für die Organisation. Es wird zu einer Win-Win-Situation.
Manche Menschen teilen gerne arbeitsbezogene Inhalte. Andere denken gar nicht wirklich darüber nach. Die meisten liegen irgendwo dazwischen.
In diesem Artikel erklären wir, warum viele Mitarbeitende sich entscheiden, am Employee Advocacy Programm ihrer Organisation teilzunehmen und was es für sie lohnenswert macht.
Hast du Fragen? Schau dir unsere "Häufig gestellte Fragen zum Teilen von Unternehmensinhalten" an.
Was Employee Advocacy eigentlich bedeutet
Employee Advocacy bedeutet, dass du unternehmens- oder branchenspezifische Inhalte auf deinen persönlichen Social Media Kanälen in deinen eigenen Worten teilst, wenn und wann du möchtest.
Mit Haiilo sieht das meistens ganz einfach aus. Du bist auf der Plattform. Du siehst etwas, das mit deiner Arbeit zu tun hat und das du relevant oder interessant findest. Du teilst es, vielleicht mit einer persönlichen Anmerkung. Oder du scrollst einfach weiter und machst nichts.
Es wird nichts automatisch gepostet. Es gibt keine Verpflichtung zur Teilnahme. Du entscheidest immer selbst.
Der Grund, warum Unternehmen in Employee Advocacy investieren, ist, dass wenn Mitarbeitende sich freiwillig zum Teilen entscheiden, es oft menschlicher und glaubwürdiger wirkt als Botschaften nur von Unternehmenskanälen. Als Mitarbeitender hast du eine starke Wirkung.
Wie das Teilen dir hilft
Du musst den Begriff "Employee Advocacy" nicht kennen, um die Vorteile des Teilens zu verstehen. Wichtig ist, was sich für dich tatsächlich ändert, wenn du beruflich aktiv bist.
Du gibst den Leuten eine einfache Möglichkeit, dich beruflich einzuordnen
Die meisten Menschen denken nicht tief darüber nach, wie sie bei der Arbeit oder online wahrgenommen werden. Sie nehmen Dinge einfach wahr, wenn sie auftauchen.
➡️ Menschen bauen sich über kleine Signale im Laufe der Zeit ein Bild von dir auf ⬅️
Das sieht meistens so aus:
- Jemand verbindet deinen Namen mit Beiträgen über Produkte, Kunden oder Branchennews
- Ein Kollege oder Kontakt denkt: „Ah, die Person ist mit diesem Bereich verbunden.“
- Andere verstehen deinen beruflichen Kontext, noch bevor ein Gespräch beginnt
Wenn du teilst, fangen die Leute an, sich ein Bild davon zu machen, wer du als Profi bist.
Du bleibst sichtbar auf eine natürliche Weise
Die meisten Menschen wollen sich nicht ständig selbst promoten oder posten. Teilen hilft, weil es dich präsent hält, ohne Aufwand oder Performance.
➡️ Sichtbarkeit muss nicht laut sein, um effektiv zu sein ⬅️
Das sieht meistens so aus:
- Dein Name taucht ab und zu im Feed von Leuten auf
- Man erinnert sich an dich, wenn ein Gespräch oder eine Gelegenheit entsteht
- Dein Profil wirkt aktuell, auch wenn du selten eigene Inhalte postest
Du musst nicht oft posten, damit das funktioniert. Leichtes, gelegentliches Teilen reicht meistens aus.
Du machst bestimmte Teile deiner Arbeit leichter
Für Rollen wie Vertrieb, Recruiting, Marketing oder Employer Branding bewirkt Teilen mehr als nur "Zeit sparen". Es erweitert deine Reichweite.
➡️ Deine Posts können weiter reisen als dein eigenes Netzwerk ⬅️
Das sieht meistens so aus:
- Ein Vertriebs-Post wird von potenziellen Käufern gesehen, die mit deinen Kolleg:innen verbunden sind, nicht nur mit dir
- Eine Stellenanzeige erreicht Kandidat:innen, die Menschen kennen und vertrauen, die im Unternehmen arbeiten
- Eine Kampagne oder Produktaktualisierung erscheint im Feed von Kund:innen und darüber hinaus
Es ist eine Möglichkeit, alltägliche Aktivitäten einen Teil der Arbeit für dich erledigen zu lassen. Das ist besonders hilfreich in Rollen wie Vertrieb, HR, Recruiting, Marketing oder Führung, kann aber auch anderen helfen.
Du fühlst dich verbunden mit dem, was bei der Arbeit passiert
Unternehmenskultur sind nicht nur Werte oder Teamfotos. Es geht darum, ob du dich verbunden, informiert und als Teil von etwas Größerem als deinen eigenen Aufgaben fühlst.
➡️ Teilen lässt die Arbeit oft weniger isoliert wirken ⬅️
Das sieht meistens so aus:
- Du siehst, woran andere Teams arbeiten, nicht nur dein eigenes
- Du erkennst Namen und Gesichter im ganzen Unternehmen, nicht nur in Meetings
- Du verstehst, wie verschiedene Teile der Organisation zusammenpassen
- Du bist dir bewusster, was das Unternehmen tut und warum
Die Teilnahme ist freiwillig, aber für diejenigen, die mitmachen, kann es sich bedeutsam anfühlen und ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl schaffen.